Skitouren im Ferienparadies
Wollten Sie nicht immer schon einmal abseits der überfüllten Pisten Skifahren? Das Martelltal ist eines der schönsten Skitourengebiete in Südtirol und gleichzeitig ein Geheimtipp. Das Skitourengehen zählt mit Sicherheit zu den schönsten Sportarten im Hochgebirge. Zu der herrlichen Aussicht kommt hier noch das Erlebnis der Abfahrt, die bei schönen Schneeverhältnissen zu einem „Traum in weiß“ werden kann. Vielleicht die schönste Art den Winter zu erleben.
Berg- und Skiführer
Georg Maschler
Waldberg 222
39020 Martell BZ
Tel. +39 0473 744 801
Mobiltelefon: +39 380 42 06 729
www.bergerlebnisse.com
Jeden Donnerstag ab 14.01. bis 15.04.10 Skitour im Nationalpark
Teilnahmegebühr pro Person: 40,00 €,
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Voranmeldung: Langlauf- und Biathlonschule Martell, Tel. +39 0473 744545
| Köllkuppe 3330 m |
| Anfahrt: |
Von Goldrain im Vinschgau über Morter in das hintere Martelltal bis zum großen Parkplatz nach dem Gasthaus Enzianhütte 2051 m. |
| Ausgangspunkt: |
Parkplatz am Talschluss 2051 m, Zufallhütte 2264 m, oder Marteller Hütte 2610 m. |
| Aufstieg: |
Vom Parkplatz über den meist gut sichtbaren Weg hoch zur Zufallhütte. Gleich nach der Hütte, links (südwestlich), durch eine Einengung mit Felsriegel weiter bis zum flachen Talboden des Plimabaches, wo wir auf die alte Staumauer stoßen. Zunächst noch flach weiter in westliche Richtung, dann links (südlich) über einen steileren Hang hoch zum weiten Beckens unterhalb des Fürkeleferners. Auf einer Höhe von ca. 2550 Metern drehen wir nach rechts - wir erblicken die Martellerhütte, die links liegen bleibt - und folgen zunächst ein Stück der Spur in Richtung Zufallspitze. Dann wenden wir uns links und steigen südöstlich über ziemlich steile Flanken zum Hohenferner auf. Südlich über den flachen Ferner weiter, dann über einem immer steiler werdenden Hang hoch bis zur Einsattelung rechts vom Gipfel, den wir nun problemlos erreichen. |
| Abfahrt: |
Längs der Aufstiegsspur. |
| Höhenunterschied: |
vom Parkplatz ca. 1300 m; von der Marteller Hütte gut 700 m. |
| Aufstiegszeiten: |
insgesamt 4,5 Std. von der Martellerhütte 2,5 Std. |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Diese viel begangene Tour erfordert sichere Lawinenverhältnisse. Besonders im Bereich der steilen Flanken unterhalb des Hohenferners und im Gipfelhang ist Vorsicht geboten! Am Gletscher mitunter Spaltengefahr! |
| Zufallspitze 3757 m |
| Anfahrt: |
Von Goldrain über Morter bis am Ende des Martelltales 2050m - großer Parkplatz nach dem Gasthaus Enzian. |
| Ausgangspunkt: |
Parkplatz am Talschluss 2051 m, Zufallhütte 2264 m, oder Marteller Hütte 2610 m. |
| Aufstieg: |
Vom Parkplatz über den meist gut sichtbaren Weg hoch zur Zufallhütte. Gleich nach der Hütte, links (südwestlich), durch eine Einengung mit Felsriegel weiter bis zum flachen Talboden des Plimabaches, wo wir auf die alte Staumauer stoßen. Zunächst noch flach weiter in westliche Richtung, dann links (südlich) über einen steileren Hang hoch zum weiten Beckens unterhalb des Fürkeleferners. Links erblicken wir nun die Marteller Hütte, ein idealer Stützpunkt für die Tour. Wir steigen über den gestuften und immer steiler werdenden Fürkeleferner hoch bis zur letzten flacheren Stufe auf ca. 3550m. Hier nach links (südlich) weiter bis zur Scharte, die den Blick auf der Südseite frei gibt. Rechts über den SO-Felsgrat (Skier tragen) weiter bis zum Gipfel. (Diese Aufstiegsroute ist nur bei absolut sicheren Verhältnissen zu wählen!) |
| Abfahrt: |
längs der Aufstiegsroute oder besser über die unten beschriebenen Routen. |
| Weitere Aufstiegsmöglichkeit: |
Bis auf etwa 2800 m wie oben beschrieben, dann sich rechts haltend über den eher flachen Zufallferner hoch, wobei man den Nordgrat der kleinen Zufallspitze rechts umgeht. Nach einer steileren Rampe erreicht man das obere spaltenreiche Gletscherbecken, wo man nun den Cevedale sieht und wo man auf der Aufstiegsspur von der Casati Hütte gelangt. Nach Überwindung des steilen N-Hanges und der markanten Randspalte erreicht man den Sattel zwischen Zufallspitze und Cevedale. Während von hier es kein Problem ist auf den nahe liegenden Cevedale weiter zu gehen, ist der Weg zur Zufallspitze noch etwas mühsamer. Um einen markanten Felskopf zu umgehen, muss man etwa 100 Meter auf der Südseite abfahren und dann nach links (nördlich) wieder auf den Grat hoch der dann nach NO zum Gipfel führt. |
| Aufstieg über den Langerferner: |
Diese weitere Aufstiegsvariante über die Casati Hütte ("Normalweg") verwendet man bei einem Aufstieg vom Tal, bzw. von der Zufallhütte. |
| Höhenunterschied: |
Vom Parkplatz: ca. 1750 m - Von der Zufallhütte ca. 1550 m - Von der Martellerhütte ca. 1200 m. |
| Aufstiegszeiten: |
Von der Martellerhütte über den Fürkeleferner und Südostgrat: ca. 4 Std. - Von der Martellerhütte über den Zufallferner und zur oberen Aufstiegsroute der Casati Htt.: 5 Std. - Von der Zufallhütte über den Langerferner/Casati Hütte: 5-6 Std. |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Die Tour erfordert sichere Schneeverhältnisse und höchste Vorsicht wegen der Spaltengefahr! |
| Laaserspitze (Orgelspitze) 3304 m |
| Anfahrt: |
Von Goldrain über Morter nach Martell Dorf und nach der Kirche über die Höfestraße Richtung Stallwies. |
| Ausgangspunkt: |
Stallwies 1950 m. |
| Aufstieg: |
Von Stallwies (an der alten Mühle, rechts vom Bächlein - in etwa dem Sommerweg folgend) geht es nordwestlich durch den Wald hoch. Nach einer Waldschneise erreichen wir die Waldgrenze und es eröffnet sich uns eine offene Talmulde. Hier zuerst links (nordwestlich) hoch, dann nördlich über teilweise steile Hänge hoch bis zum Steinmanngassenloch, von wo wir dann erstmals nördlich den Gipfel sehen. Nach einer flacheren Mulde geht es wieder steiler hoch über die Gipfelflanke, die man vorsichtig von links nach rechts angeht. Großartig ist die Gipfelschau von diesen mächtigen Gipfel! |
| Abfahrt: |
längs der Aufstiegsroute oder besser über die unten beschriebenen Routen. |
| Höhenunterschied: |
1400 m |
| Aufstiegszeiten: |
4 Stunden |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Die Tour hat viele steile Passagen und erfordert daher absolut sichere Verhältnisse. Besonders bei Triebschnee sind die vielen steilen und großteils unausweichlichen Lee-Hänge zu meiden! Die Tour eignet sich als Firntour. |
| Plattenspitze 3422 m |
| Anfahrt: |
Von Goldrain im Vinschgau in das hintere Martelltal bis zum Gasthaus Enzianhütte 2051 m (Parkplatz) am Talende. |
| Ausgangspunkt: |
Gasthaus Enzianhütte 2051 m. |
| Aufstieg: |
Vom Gasthaus Enzianhütte auf der Straße ein Stück zurück (50-100m) und der Markierung bzw. einem Almweg folgend, erreichen wir in Kürze die Enzianalm. Durch den lichten Zirbelwald nordwestlich weiter bis sich dann an der Waldgrenze das Pedertal schön öffnet und der gesamte Routenverlauf übersehbar wird. Durch den Talboden immer weiter, dann im Linksbogen zum Gipfelaufbau der Plattenspitze und über mäßig steile Hänge hoch zum höchsten Punkt. Welch eine Aussicht von diesem hohen Gipfel zwischen Sulden und Martell! |
| Abfahrt: |
längs der Aufstiegsroute oder besser über die unten beschriebenen Routen. |
| Höhenunterschied: |
1400 m |
| Aufstiegszeiten: |
4 Stunden |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Die Tour erfordert nicht nur Kondition, sondern auch absolut sichere Verhältnisse. Ideal im Frühjahr bei sicherer Firnlage. |
| Hasenöhrl 3256 m |
| Anfahrt: |
Von Latsch im Vinschgau nach Tarsch und weiter zur Talstation des Sesselliftes der Tarscher Alm 1180m (Parkplatz). Hier über ein nicht asphaltiertes Bergsträßchen hoch bis zur Latscher Alm 1715m. Erst nach Schließung der Pistenanlagen im späten Frühjahr möglich. Ansonsten besteht noch die Möglichkeit des Aufstieges über die Tarscher Alm 1940 (Liftanlagen-Skibetrieb) evtl. mit Übernachtung. |
| Aufstieg: |
Von der Latscher Alm 1715m zunächst rechts vom Latscher Almbach (orographisch links) dann links, immer in südlicher Richtung hoch über ein schön gestuftes, teils recht steiles Gelände bis auf einer Höhe von ca. 2400m. Nun leicht links haltend (südöstlich) hoch zum Grat wo wir zu den rätselhaften aus Steinen geschichteten Pfeilern des alten Aquäduktes, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde, stoßen. Südöstlich auf Ultener Seite weiter bis zum Kamm auf ca. 2600m, der uns den Blick zum Arzkarsee frei gibt. Wir bleiben nun ein Stück immer am Grat bis wir dann einen idealen Abstieg nach links (südwestlich) in Richtung Kuppelwieser Ferner finden. Über den sehr steilen Gletscherhang, der sichere Schneeverhältnisse erfordert (Harscheisen!) hoch und im mittleren etwas flacheren Abschnitt im Bogen von links nach rechts hoch zum Gipfel. Großartig ist der Rundblick von dieser einmaligen Aussichtskanzel! |
| Weitere Aufstiegsmöglichkeit: |
Über das Ultental, von der Kuppelwieser Alm 1808m (St. Wallburg). Im späten Frühjahr Parkmöglichkeit an der Mittelstation der Werksseilbahn zum Arzkar-Stausee auf 1906m. Von hier der Straße entlang hoch bis zur Staumauer des Arzker Stausee 2250m. Am Seeufer entlang weiter zu einer breiten Rinne. Über diese hoch in eine Mulde und teilweise recht steil zunächst westlich, dann südwestlich hoch bis zum unterhalf des Kuppelwieser Ferners und weiter wie auf der obigen Tourenbeschreibung. |
| Abfahrt: |
Längs der Aufstiegsspur. |
| Höhenunterschied: |
1600 m |
| Aufstiegszeiten: |
4 - 5 Stunden |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Wegen der steilen Passagen die man überwinden muss, ist der Berg nicht für den Hochwinter geeignet. Die Tour erfordert absolut sichere Schneeverhältnisse (Firn). |
| Hoher Dieb 2730 m |
| Anfahrt: |
Latsch/Tarsch - Talstation des Sesselliftes des Skicenters Latsch / Tarscher Alm (1151 m) |
| Aufstieg: |
Von der Talstation führt ein Weg zunächst rechts (nordwestlich) hoch in Richtung Tarscher Alm. Bei ausreichend Schnee wird er von den Pistenskifahrern für die Abfahrt verwendet. Nach gut zweistündigem Aufstieg erreichen wir die schön gelegene Tarscher Alm (1939 m). Von hier steigen wir dann über die Skipiste hoch bis zur Zirmruanhütt (2252 m), der Endstation des Sesselliftes. Vor uns liegt ein Gratkamm, der sich vom Hasenöhrl nach Osten erstreckt: Die Gipfel sind zum Greifen nahe, doch der Hohe Dieb steht noch ganz hinten. Wir verlassen die Skipiste und steigen in östliche Richtung über die Nordhänge des Hochjochs hoch. Das Gelände ist hier sehr abwechslungsreich, mit vielen Mulden, Hügeln und Hängen, die wir immer geschickt umgehen bzw. ausweichen müssen (bei ungünstigen Verhältnissen keinesfalls die Hänge queren!). Am Hochjoch erreichen wir den breiten Gratrücken, der uns den Blick zu den Ultener Bergen eröffnet - hier steigen wir dann weiter zum immer gut sichtbaren Gipfel des Hohen Diebes auf. Großartig ist der Rundblick! |
| Abfahrt: |
Längs der Aufstiegsspur. |
| Höhenunterschied: |
Von der Talstation: 1600 m - vom Ende des Sesselliftes: 500 m |
| Aufstiegszeiten: |
Von der Talstation: 5 Std. - vom Ende des Sesselliftes: 2 Std. |
| Hinweise/Schwierigkeiten: |
Die Skitour bietet vom Skifahrerischen nicht besonders viele Höhepunkte, doch lohnend ist sie wegen der faszinierenden Gipfellandschaft. Bei unsicheren Verhältnissen soll ein Queren der Hänge absolut vermieden werden! |
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- Latsch-Martell -
das Bikerparadies im Vinschgau -
- Freie Zimmer
- Freie Zimmer der Mitgliedsbetriebe des Tourismusvereines
Latsch-Martell
- Kontakt
- Tourismusverein
Latsch - Martell Hauptstrasse 38/a 39021 Latsch (BZ) Italien / SüdtirolMail Tel. +39 0473 623109 Fax +39 0473 622042
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